Oliver Horlitz
Pflege und Erhaltung von Pfeifenorgeln

 

Eine Handreichnung zur Werterhaltung neuer und historischer Orgeln

 

ISBN 978-3-837049-97-8 (2. Auflage)  12,80 €

 

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Wirft man einen Blick zurück in die Geschichte der Orgel, so kann man feststellen, daß sich bei all den zeitbedingten Veränderungen in Stilistik, Technik und Funktion des Instrumentes eines gleichsam als Konstante abzeichnet: die Sorge um das Instrument, beginnend mit dessen Anschaffung und sich fortsetzend in dessen Erhaltung. Auch nach beinahe fünf Jahrhunderten erweist sich die Notwendigkeit, denen, die für eine Orgel kraft Amtes, Auftrag oder Berufung verantwortlich sind, Hilfen an die Hand zu geben, wie sie ihre Aufgabe bestmöglich erfüllen können, keineswegs als unnütz, entstehen doch an dem oft teuersten Ausstattungsstück in Kirchen nicht selten durch unsachgemäße Behandlung, Unwissenheit oder Leichtfertigkeit Schäden, die entweder nur unter Aufwendung hoher Kosten oder vielleicht auch gar nicht mehr zu beheben sind (Zitat aus dem Geleitwort).

 

Der Autor

Oliver Horlitz studierte an der Europa-Universität Frankfurt/Oder den Studiengang zum Master für Kulturgüterschutz (M.A.) und ist ausgebildeter Orgelsachverständiger (VOD). Praktische Erfahrungen erwarb er sich durch Mitarbeit in einem Orgelbau-Meisterbetrieb. Im Rahmen seines Studiums verfasste er im Fach „Restaurierungsmethoden und -materialien" eine Arbeit zum Einsatz von historischem und modernem Klebstoff bei der Rekonstruktion technischer Kulturgüter am Beispiel der zu rekonstruierenden Holzpfeifen der einzig erhaltenen Orgel Georg Christoph Stertzings von 1702. Seine Abschlußarbeit trug den Titel: „Konzept zur Pflege und Erhaltung von Denkmalorgeln." Die Dissertation wird sich auf die erhaltenen Orgeln im Havelland konzentrieren, weswegen Horlitz 2004 in das Autorenteam des Nachschlageprojektes „Orgelhandbuch Brandenburg“ berufen wurde. Gegenwärtig ist er als Berater und Publizist für das Rekonstruktionsprojekt Johann-Simon-Buchholz-Orgel in Neuhardenberg tätig.


Pegasus, um 830-840
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